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Guten Morgen zusammen,

zu Ostern gab es eine Lektion aus dem Selfcoach zum Reinschnuppern in den Kompaktkurs. Ich hatte mir das Thema "Lebenszeit zu kurz" ausgesucht und bis heute haben 13 Frauen diese Möglichkeiten genutzt.

Hier ist der Raum für Austausch darüber, für Erkenntnisse, für erste Erfolge, für Veränderungen. Teilt, was ihr wollt!

Ich freu mich auf jeden einzelnen Aspekte, weil ich weiß: ihr verändert damit euer grundsätzliches System und erschafft Zeitsouveränität! Denn mein Ziel für euch ist einfach: Euch in die Kraft bringen zu einem hohen Maß selbstbestimmt über eure Zeitnutzung zu entscheiden und die Fremdbestimmung Stück für Stück zu reduzieren.

Ich dehne meine Zeit aktuell extrem aus. Wodurch sich das zeigt? Nun, Aufgaben sind schneller fertig, als geplant. Ich hab immer öfter noch Zeit "übrig", meine Prozesse vereinfachen sich immer weiter (nein, natürlich nicht von allein, aber meine Vereinfachungsmaßnahmen greifen langsam), ich reduziere radikal Termine, wodurch ich wieder andere zusätzliche integrieren kann.

Eingeladen zu teilen sind übrigens auch all diejenigen, die den kompletten Selfcoach besitzen. Wie geht es euch mit dem Grundgefühl (das eigentlich eher ein Gedankenkarussel ist) zu wenig Lebenszeit für all die Interessen zu haben?

Freu mich auf eure Kommentare.

Herzliche Grüße und einen super Start in die neue Woche.

Miriam

Hier könnt ihr den Selfcoach als Ganzes kaufen.

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Osteraktion Selfcoach: Erkenntnisse, Erfolge, Veränderungen

Zukünftig können in diesem Raum natürlich weiterhin die 24 Merkmale kommentiert werden, aber ihr habt auch die Möglichkeit weitere Merkmale aus dem Merkmals-Check aufzugreifen und Postings dazu erstellen.

Also worauf habt ihr Lust? Was wollt ihr mal genauer ansehen?

Ich freu mich auf eure Beiträge.

Herzliche Grüße

Miriam

Dieser Raum ändert sich

Das war mein Speakingthema über das ich auf dem Women in Flow Kongress im Januar sprechen durfte.

Mittlerweile ist das Video freigegeben und als Beitrag über meinen Blog abrufbar. Dort findet ihr Video sowie Transkript.

Viel Freude damit und lasst gern eure Gedanken und Fragen da - entweder dort oder hier in den Kommentaren.

Herzliche Grüße

Miriam

Auszug aus dem Workbook

Menschen mit hoher kognitiver Intelligenz besitzen häufig eine immense Kreativität, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen zeigt. Die klassische Kreativität in Kunst und Kultur gehört genauso dazu wie die, kreative Lösungen für knifflige Fragestellungen zu entwickeln. Aus meiner Perspektive gehören ebenso Verhaltensstrategien dazu, die häufig durch das Unterbewusstsein gesteuert werden.

Tatsächlich weiß man, dass jeder Mensch kreativ ist – auf eine individuelle Art und Weise. „Unkreativ“ gibt es also nicht 😉. Ich sag das deshalb, weil ich diese Überzeugung öfter mal höre.

Zwei Tipps von mir:

  1. Falls du keine Lösung auf ein Problem findest, werde dir deiner Kreativität bewusst und frage dich, ob du eine kreative Lösung finden kannst.

  2. Werde dir insgesamt deiner Kreativität bewusst und frage dich, wo du sie aktuell zum Ausdruck bringst und was du dir wünschen würdest. Vielleicht nutzt du die Zeit des Jahreswechsels, um darüber nachzudenken und eine Intention für das neue Jahr zu setzen.[1]

[1] Dafür würde sich übrigens auch extrem gut die Methode des Mottoziels eignen, die ich dir als Geschenk in deinen Nikolausstiefel gesteckt habe.


Jetzt bist du dran. Teile in den Kommentaren deine Aha-Momente und Erkenntnisse, andere Gedanken und Fragen.

Lies und kommentiere auch sehr gerne bei den Anderen.

Ich freu mich schon drauf!

Herzliche Grüße

Miriam

Türchen 24 · Kreativität

Auszug aus dem Workbook

Menschen mit hohem kognitiven IQ neigen dazu Fehler höher zu bewerten als Erfolge. Einige nehmen ihre Erfolge auch lediglich zur Kenntnis, empfinden aber weder Stolz noch Freude. Das ist in der Regel Teil der eigenen Sozialisierung sein. Sich selbst nicht so wichtig nehmen, den Anderen kein schlechtes Gefühl bereiten wollen oder aber auch nicht wettbewerbsorientiert sein zu sollen, sind alles Aspekte, die hier mit reinspielen.

Allerdings – und das ist das Traurige daran – kann das richtig „nach hinten losgehen“. Werden die eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten in der eigenen Selbstwahrnehmung zunehmend oder grundsätzlich stärker gewichtet als Erfolgserlebnisse, kann dies zum Impostor-Selbstkonzept[1] führen. Der Selbstwert und das subjektive Selbstbild leiden extrem. Gefühle wie Enttäuschung und Frustration werden stärker gelebt als Freude und Stolz.

Auch nicht zu unterschätzen ist die daraus resultierende mögliche Dynamik von subjektiver Abwertung, Umsetzungsblockaden, mangelnde Fehlertoleranz, mangelnden Lernkurzen, erfolgsverhindernde (unbewusste) Strategien…

[1] Siehe dazu auch die Ausführungen und Verlinkungen im Merkmal 6.


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Ich freu mich schon drauf!

Herzliche Grüße

Miriam

Türchen 23 · Fehler stärker als Erfolge bewerten

Auszug aus dem Workbook

Damit hattest du vermutlich nicht gerechnet, oder? Tatsächlich weisen Menschen mit hohem kognitiven IQ eine größere Ablenkbarkeit auf, als der Durchschnitt. Pathologische Formen wie man sie bei AD(H)S beobachten kann, sind hiervon ausgenommen.

Warum ist das so? Hohe Reizoffenheit, schnelle Verarbeitungsgeschwindigkeit, Streben des Gehirns nach „Futter“ sind aus meiner Perspektive drei Aspekte, die im Wesentlichen dazu beitragen können. Natürlich spielen auch sogenannte Doppeldiagnosen wie AD(H)S oder Traumata eine Rolle, die ich hier aber nicht beleuchte.

Für dich heißt das zunächst: es ist ganz normal, falls du schnell ablenkbar bist. Dann heißt es einfach, dass du dir bewusst darüber werden solltest, welche Rahmenbedingungen du für welche Aufgaben und Tätigkeiten benötigst. Wo magst du die Ablenkbarkeit vielleicht sogar und wo stört sie dich? Überall dort, wo du Einfluss hast und Veränderungen vornehmen kannst, tu es.

Ein Beispiel von mir und meinem Büro. Ich benötige „freie Sicht“. Bedeutet für mich, dass mein Schreibtisch in den Raum geöffnet steht, ich also die Wand im Rücken und einen freien Blick in den Raum habe. In meiner Sichtachse sollte es möglichst reizreduziert „zugehen“. Heißt: Wenige schlichte Pflanzen, keine Unordnung, Regale geschlossen (mit Türen oder Schiebegardinen), Schreibtisch aufgeräumt. Dann ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass ich einer hohen Ablenkbarkeit unterliege. Über Handy, Tür- und Telefonklingeln oder Menschen, die ungefragt reinkommen, könnten wir uns auch unterhalten 😉 Dafür braucht es „Spielregeln“ und auch hier: hast du Einfluss, übe ihn in deinem Sinne aus. Hier gilt: für dich und nicht gegen die Anderen.


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Ich freu mich schon drauf!

Herzliche Grüße

Miriam

Türchen 22 · hohe Ablenkbarkeit

Auszug aus dem Workbook

Menschen mit hohem kognitiven IQ denken aufgrund ihrer schnellen Verarbeitungsgeschwindigkeit oft (sehr) vorauseilend. Da ist man gedanklich schon mal sprichwörtlich „zehn Schritte weiter“ und hat Mühe an die Schritte zwischen jetzt und zehn noch zu denken, nichts zu vergessen.

Das ist zunächst weder positiv noch negativ zu bewerten, allerdings entstehen oftmals Herausforderungen wie zum Beispiel vermeintliche Vergesslichkeit, Flüchtigkeitsfehler, dem Gefühl sich zu verzetteln (sowohl in den eigenen Gedanken als auch im Außen), innere Unruhe und dem Gefühl von Rastlosigkeit.

Auf Andere kann es schnell mal sprunghaft wirken. Ich bekomme selbst öfter mal die Rückmeldung es sei, als ob "der Mittelteil fehlt". Tut er dann ja auch in der Kommunikation mit Anderen, weil man diesen dann zwar gedacht, aber oft nicht verbalisiert hat.


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Miriam

Türchen 21 · vorauseilendes Denken

Auszug aus dem Workbook

Oft erleben Menschen mit hoher kognitiver Intelligenz Unverständnis und Ablehnung – sowohl im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis als auch im Berufs- und Jobumfeld. Das kann bereits früh beginnen und erste Spuren während Kindheit und Jugendzeit zeichnen. Schauen wir mal auf drei konkrete Aspekte.

  • Verbesserungsvorschläge bei gleichzeitigem Optimierungsstreben
  • „Kritische“ Anmerkungen*
  • Ungewöhnliche Arbeitsmethoden

Menschen mit hohem kognitiven IQ streben häufig danach die Dinge besser und/ oder einfacher zu machen. Aus den unterschiedlichsten Gründen wie zum Beispiel Zeitersparnis oder für ein besseres Produkterlebnis. Damit kann bei anderen Menschen der Eindruck entstehen das „Alte“, „Beständige“ hat keinen oder weniger wert. Vielleicht entsteht sogar ein Gefühl vom ständigen „Stören“ und „Nörgeln“. Schließlich ist ja offensichtlich „nichts gut genug“. Dabei ist gerade die gute Basis doch die Ausgangslage für Verbesserungen. Die Folge: Widerstand, Ablehnung, Unverständnis. Oft auch Rückmeldungen wie: „wieso, reicht doch!“.

*Ich habe „kritische“ bewusst in Anführungszeichen gesetzt, denn häufig sind es sachlich „gebotschaftete“ aber als kritisch gehörte Anmerkungen, um die es hier geht. Hierbei handelt es sich also häufig um eine Störung auf der kommunikativen Ebene zwischen Senderin und Empfängerin, zumal Menschen mit hohem IQ häufig sehr sachebenenbetont kommunizieren. Dazu kann es passieren, dass der Unterschied zwischen Feedback und sachlicher Kritik nicht klar ist und die Absenderin der Anmerkungen somit immer als kritisch empfunden wird.

Menschen mit hohem kognitiven IQ arbeiten oft anders, was logischerweise aus ihre anderen Art zu denken heraus resultiert. Für andere Menschen kann dies ungewöhnlich sein. Da werden Zwischenschritte „einfach weggelassen“, Methoden „umgedreht“ oder Sortierungen nach einem ganz eigenen Prinzip vorgenommen.

Das Alles kann zu Unverständnis und Ablehnung führen. Mach dir bewusst, dass dein Gegenüber es sich nicht vorstellen kann, weil es einfach weit entfernt von der eigenen Realität und Art zu denken entfernt ist. Ablehnung entsteht psychologisch betrachtet auf der Basis dreier Aspekte. Gleichartigkeit (man ist sich „zu ähnlich“), Andersartigkeit und Veränderung. Na? Kannst du die Ablehnung, die du bis dato erfahren hast, jetzt möglicherweise mit anderen Augen sehen?

Lass mich noch eine Sache ergänzen. Ablehnung und Unverständnis wirken dann besonders stark (nach), wenn du wenige oder keine Peer Groups hattest. Genau dafür habe ich Formate entwickelt, die du nutzen kannst.


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Miriam

Türchen 20 · Ablehnung und Unverständnis durch Andere

Auszug aus dem Workbook

Werte leiten uns unbewusst durch unser Leben. Bei Menschen mit hohem kognitiven IQ ist das offenbar sogar noch stärker ausgeprägt. Ebenso haben sie eine Art Seismograph, der sehr schnell anzeigt – nicht immer auf bewusster Ebene, oft auch auf körperlicher –, wenn sie ihren Werten entgegen handeln. In Kombination mit der Umsetzung der eigenen Begabungen dienen sie beide als Maßstab für die Bewertung des eigenen Lebens. Und dann ist die Gleichung einfach.

Gelebte Werte und eingesetzte Begabungen = Zufriedenheit.

Gibt es irgendwo Abweichungen sinkt auch die Zufriedenheit bis hin zu pathologischen Zuständen wie Depression, Bore- und Burnout.

Daher ist es enorm wichtig die eigenen Werte zu können und das Leben bestmöglich danach auszurichten und gleichzeitig immer wieder zu analysieren, wo die eigenen Begabungen liegen. Darüber hinaus ist es total sinnvoll sich auch immer wieder zu fragen, was man nicht nur gut kann, sondern zudem auch gerne mag, damit man sie dann auch zur eigenen Zufriedenheit einsetzen kann...


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Miriam

Türchen 19 · starkes Werte- und Lebensgrundgefühl

Ausschnitt aus dem Workbook

„Ich? Überdurchschnittlich intelligent oder sogar hochbegabt? Im Leben nicht! Ich bin absolut Durchschnitt, vielleicht sogar unterdurchschnittlich!“

So oder so ähnlich höre ich es immer und immer und immer wieder. Und jedes einzelne Mal tut es mir in der Seele weh. Was ist es, dass Frauen so stark an ihrer eigenen hohen Intelligenz zweifeln lässt? Nun, ich bin keine Freundin von Schuldzuweisungen, aber häufig liegt die Ursache in Zuschreibungen durch Andere und sogenannten Resonanzerfahrungen in Kindheit und Jugendalter. Oder es diente ursprünglich als Verhaltensstrategie im Sinne der Anpassung, um einfach dazu zugehören. Weil, sind wir mal ehrlich – irgendwie anders warst du doch schon immer, oder?

Ein zweites Phänomen, das vor allem in der Literatur immer wieder beschrieben wird, ist die Rollensozialisierung, die trotz Emanzipation, equal pay und anderen Initiativen immer noch erfolgt. Wenn Mädchen etwas sehr gut können, haben sie fleißig geübt. Können Jungs etwas sehr gut, haben sie Talent dafür…

Überleg doch mal: wo schreibst du Fähigkeiten eher deinem Fleiß und wo deiner Intelligenz zu? Na? Erwischt? 😉


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Miriam

Türchen 18 · Zweifel an der eigenen Intelligenz